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Frischekur für Gästewohnungen

Gemeinsame Herausforderung für GuWo-Azubis

Neun Gästewohnungen bietet die GuWo für dienstliche wie private Besucher/-innen der Stadt. Einige von ihnen sind nun schon in die Jahre gekommen. Trotz der guten Nachfrage nach den kurzzeitigen Domizilen sollten diese einer Frischekur unterzogen werden. Schließlich soll Guben ja in guter Erinnerung bleiben.

Den Auftrag hierzu erhielten die Azubis der GuWo. Im Team sollten die fünf den aktuellen Zustand der Wohnungen überprüfen und mit einem festen Budget die Ausstattung entsprechend erneuern. Was so einfach klingt, ist in der Umsetzung nicht ohne Tücken. Zunächst mussten die Wohnungen zur Begutachtung einmal frei sein. Dann hieß es das aufzuschreiben, was verändert werden sollte, inklusive Prioritätensetzung. Die verschiedenen Blickwinkel bei den Wohnungsbesichtigungen halfen vieles herauszufinden: Einer achtete auf die Technik, der andere auf die Möbel, der Nächste auf die Dekoration. Es folgte der schwierigere Teil: das Abwägen der Maßnahmen unter Berücksichtigung des Budgets und letztlich die Festlegung des Stils, der in die neue Wohnungsausstattung fließen sollte – „Holz“ gegen „Hochglanz“, „praktisch“ gegen „schick“. „Der Abwägungsprozess war schon interessant“, berichtet Stephan Opitz. Der als Umschüler Älteste der Azubis hatte doch einen anderen Geschmack als seine jüngeren Kollegen/-innen. Dafür brachte er hilfreich seine praktische Erfahrung im Umgang mit Technik und Möbelwerk mit. Das Konzept mussten die Azubis gemeinsam der GuWo-Geschäftsführung vortragen – und überzeugten. Jetzt geht es an die Umsetzung. Neue Möbel dürfen gekauft werden und ein gewisses Budget ist auch für Dekorationen wie Bilder und Teppiche eingeplant.  Als sinnvoll erwies es sich auch, einen finanziellen Puffer von 10 % des Gesamtbudgets eingeplant zu haben. „Gerade im Badbereich gab es doch die eine oder andere Überraschung, als wir an die Veränderungen gingen, die zusätzliche Kosten verursachte“, so Opitz.


Letztlich meisterten Lisa-Maria Buder, Constantin Zander, Zaneta Dang Hong und Stephan Opitz die Herausforderung. Nicht nur dass sie mit ihrem Konzept die Chefs überzeugen konnten, sie können nun dieses erste Azubiprojekt der  GuWo auch selbständig umsetzen! Nach den Sommerferien – man kann also sagen: innerhalb eines Jahres von Planungsbeginn an – werden so alle neun Wohnungen neuen Schliff erhalten haben. Eine tolle Leistung!

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