Einbau von Rauchwarnmeldern ab 4. Quartal 2018

Gesetzliche Rauchwarnmelderpflicht im Land Brandenburg bis 2020

Der Einbau von Rauchwarnmeldern ist im Land Brandenburg laut Gesetz in Neu- und Umbauten ab dem 1. Juli 2016 Pflicht und ist in „bestehenden Wohnungen“ bis zum 31. Dezember 2020 vorzunehmen. Die GuWo hat ihrerseits im 4. Quartal 2018 damit begonnen, das Wohnen für ihre Mieter sicherer zu machen und Rauchwarnmelder einzubauen.

Rauchwarnmelderpflicht

Zur Einführung der Rauchwarnmelderpflicht in Brandenburg wurde 2016 die Brandenburgische Bauordnung geändert und ergänzt. Sie besagt seitdem: „In Wohnungen müssen 1. Aufenthaltsräume, ausgenommen Küchen, und 2. Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird.“ Anders als in anderen Bundesländern ist somit in Brandenburg der Einbau von Rauchwarnmeldern nicht nur in Schlafund Kinderzimmern vorgesehen. Auch in Fluren, Wohn- und Arbeitszimmern besteht diese Pflicht. Ausgenommen sind Küchen, Bäder und Toiletten, weil diese im Sinne der Bauordnung nicht als Aufenthaltsräume gelten.

Funktechnik vereinfacht Prozesse und spart Kosten

Steffen Müller und Marko Arlt von der GuWo.services GmbH

Der GuWo-Geschäftsführer Peter Wiepke erläutert dazu: „Die GuWo ist sich dieser neuen Aufgabe bewusst, denn neben dem Einbau DIN-gerechter Geräte ist auch eine jährliche Funktionsprüfung vorzunehmen. In unserem Bestand wird überwiegend der ferninspizierbare Funk-Rauchwarnmelder Q smoke 5.5 R eingesetzt werden. Einbau und Wartung wird die GuWo. services GmbH übernehmen.“ Dank Überwachung der Raucheintrittsöffnung, Selbsttest des Warnsignals und der Verschmutzungskompensation arbeitet der Melder absolut autark und zuverlässig. Mit einem regelmäßigen Funktionsselbsttest prüft das Gerät verschiedenste Parameter. Akute Störungen werden so dem Bewohner unmittelbar akustisch angezeigt und können über eine Wartungshotline an den Gebäudeeigentümer weitergeleitet werden.“ Mindestens alle zwölf Monate wird im Rahmen der turnusmäßigen Gerätewartung der Betriebszustand der Rauchwarnmelder geprüft und gegebenenfalls Maßnahmen zur Reparatur oder dem Austausch eingeleitet.

Auch für den Einbau gelten Gesetze

„Leider können sich unsere Mieter nicht aussuchen, wo die Geräte installiert werden, weil es dazu auch Vorschriften gibt, denen wir als Vermieter verpflichtet sind. Brandrauch muss den Rauchwarnmelder ungehindert erreichen können. Der Abstand von Lampen, Raumteilern, Wänden, Deckentragbalken sowie Raumecken muss minimal 50 cm betragen. Daran sollten unsere Mieter auch denken, wenn sie Änderungen bei ihrer Einrichtung vornehmen.“ Die folgende Skizze verdeutlicht die Art der nötigen Montage.

Mehr Sicherheit für GuWo-Mieter

Die GuWo macht mit dem flächendeckenden Einbau von Rauchwarnmeldern das Wohnen und vor allem das Schlafen sicherer. Denn Rauchwarnmelder verhindern wirksam, dass Menschen im Schlaf von Rauchgasen überrascht werden und dadurch gesundheitliche Schäden erleiden. Die Kosten werden über eine Modernisierungsumlage umgelegt und machen bei einer durchschnittlichen 3-Raum-Wohnung mit 60 m² nur 1,67 EUR im Monat aus.

Beispiel-Kostenrechnung für eine Standard-3-Raum-Wohnung mit ca. 60 m²:

- Installation von 4 Rauchwarnmeldern (Schlafzimmer, Kinderzimmer, Wohnzimmer und Flur)
- Modernisierungsumlage: 1,67 EUR /Monat auf die Nettomiete
- Abrechnung der Wartung über die Betriebskosten: 15,68 EUR /Jahr

Den genauen Termin für die Installation in Ihrer Wohnung teilt Ihnen die GuWo.services GmbH rechtzeitig mit. Mieter haben, soweit die Räume gut zugänglich sind, keine Extra-Vorbereitungen zu treffen. Lediglich der Zutritt zur Wohnung ist zum dann vereinbarten Termin sicherzustellen.